Naturfasern

VON WESTIERI BEDS LTD VERWENDETE STOFFE

WOLLE

Wolle ist eine Textilfaser gewonnen vom Schaf und bestimmten anderen Tieren. Mitunter gehören Kaschmir und Mohair von Ziegen, Qiviuk vom Moschusochsen, Angorawolle von Kaninchen und andere Wollarten von kamelartigen Tieren (Kamel, Lama, Vikunja). Wolle hat mehrere Eigenschaften, die sie vom Haar oder Fell unterscheiden. Sie ist gekräuselt, elastisch und wächst in Fibern die als Büschel bekannt sind.  Wolle wird nicht nur bei der Herstellung von Bekleidung benutzt, sondern auch bei der Herstellung von Decken, Pferdedecken, Sattellappen, Teppichen, Filz, bei Wärmedämmung und Polsterung. Sie wird bei schweren Maschinen zur Geruch- und Schallaufnahme wie auch in Stereo Lautsprechern benutzt.  Die alten Griechen haben ihre Helme mit Filz gepolstert, die Römer benutzten Bruststücke aus Wollfilz. Der Grad der Kräuselung entspricht der Feinheit der Wollfaser. Eine feine Wolle wie zum Beispiel die Merinowolle kann bis zur 100 Krausen per Zoll haben, wobei rauere Wolle wie zum Beispiel Wolle vom Karakulschaf kann nur aus einen oder zwei Krausen bestehen.  Im Vergleich hierzu hat Haar wenig oder gar keine Krausen und somit wenig Möglichkeit in Faden geflochten zu werden. Das Haarteil am Schafvlies heißt Borstenhaar. Der Anteil vom Borstenhaar bei Wolle variiert von Art zu Art und macht somit manchen Vlies begehrenswerter für das Spinnen,  Filzen oder Kardieren zu Textilstoff oder anderen Isolierungsprodukten, inbegriffen des bekannten Tweedstoff aus Schottland.. Abhängig von der Art der Matratze, benutzten wir während des Herstellprozesses unserer Betten verschiedene und beachtliche Mengen von Alpaka Wolle, Wolle von spanischen Schafen, Shetland Wolle und Merino Wolle für unsere luxuriöse Matratzenqualität. 

ROSSHAAR

Es ist nicht ganz klar, wann Rosshaar zum ersten Mal verwendet wurde. Mehrere Quellen deuten darauf hin, dass es die Spanier waren die im 8. Jahrhundert das Rosshaar als Textilie verwendet haben. Die erste schriftliche Dokumentation datiert ins 9. Jahrhundert und es waren die Schweizer die es benutzten. Im 19. Jahrhundert, wurde Rosshaar verbreitet als Füllmaterial für Bezugsstoff wie zum Beispiel für Stoffsofas und als Bezugstoff für Möbelverwendet. Stoffe aus Rosshaar werden für ihren Glanz, Haltbarkeit und Pflegeeigenschaften gesucht und vor allem für Polsterung und Innenausstattung benutzt.

ALPAKAWOLLE

Das Habitat – (Süd Amerika) Peru; Bolivien; Ecuador; Chile
Natürliche Farbtöne – grau, braun und weiß
Das Scheren – ung. 1kg pro Tier 
Brauchbarkeit – Die Alpakawolle ist eine der erlesenster natürlicher Tierfasern. Sie ist weich, langlebig, luxuriös und seidig. Diese Naturfaser wird in Matratzen höchster Qualität benutzt  und sie ist für ihre Langlebigkeit bekannt, denn die Fasern sind nahezu unzerstörbar. Sie ist spürbar wärmer als Schafswolle und beinhaltet kein Lanolin was sie hypoallergen macht. Alpakawolle ist von Natur aus Wasser abweisend und hat eine hohe Resistenz gegen Flammen. Sie ist ideal geeignet für Menschen mit empfindlicher Haut.   

BAUMWOLLE COTTON

Die Produktion von Baumwolle kann mehr als 700 Jahre zurückverfolgt werden. Ähnlich wie andere Naturfasern, ist Baumwolle weich, atmungsaktiv und extrem angenehm an der Haut. Sie ist von Natur aus hypoallergen, fest und extrem langlebig. Baumwolle hat eine exzellente Aufnahmefähigkeit und ist die ideale Faser für Menschen mit Asthma und Hautproblemen. Sie ist auch für ihre Thermoregulierung hoch anerkannt. 

DER MOHAIR

Die Mohairwolle ist üblicherweise ein seidenähnlicher Stoff oder Garnfaden der aus dem Haar der Angoraziege gemacht wird. Langlebig und zugleich dehnfähig ist die Angorawolle   bemerkenswert für ihren hohen Glanz und Schimmer was zum Spitznamen „Diamantenfaser“ geführt hat. Angorawolle wird oft in Mischfasern benutzt um dem Stoff ihre Eigenschaften zu verleihen. Sie ist warm im Winter da sie eine ausgezeichnete Isolierung bietet und zugleich bleibt sie kühl im Sommer aufgrund ihrer Feuchtigkeit abweisender Eigenschaft.  Sie ist langlebig, natürlich elastisch, flammbeständig, knitterarm und sie verfilzt nicht. Sie wird, ähnlich wie Kaschmir, Angorawolle oder Seide als Luxusfaser betrachtet und ist üblicherweise teuerer als Schafswolle. Mohairwolle besteht vor allem aus Keratin, einem Protein der sich im Haar, in der Wolle, in den Hörnern und in der Haut aller Saugetiere befindet.  Obwohl sie gleich wie Wolle Schuppen hat, diese Schuppen sind nicht ganz ausgebildet, sondern lediglich angedeutet. Im Unterschied zur Wolle, verfilzt dadurch Mohairwolle nicht. Feines Haar jüngerer Tiere wird für feinen Gebrauch wie Kleidung verwendet und das grobe Haar älterer Tiere ist mehr für Teppiche und schwere Stoffe für Oberbekleidung geeignet.

SEIDE

Seide ist eine natürliche Proteinfaser deren manche Formen zu Stoffen gewebt werden können. Die Proteinfaser der Seide besteht hauptsächlich aus Fibroin und wird von einer bestimmten Insektenlarve zur Bildung von Kokons erzeugt. Die meistbekannte Seide wird von den Larven der Maulbeeren Seidenraupe Bombyx mori gewonnen, die in Seidenraupenzucht gehalten werden. Das schimmernde Erscheinungsbild der Seide verdankt sie der dreikantigen Struktur der Seidenfaser, die es einem Seidenstoff ermöglicht einkommendes Licht in verschiedenen Winkeln zu brechen und somit verschiedene Farben zu produzieren. Seidenstoff wurde zuerst in Alt-China entdeckt. Das älteste Exemplar eines Seidenstoffes datiert ins Jahr 3630 v. Chr. und es wurde als Bewicklung eines Kindeskörpers aus Yangshao in Qingtaicun bei Xingyang, Henan verwendet.  
Laut Legenden hat die chinesische Kaiserin Leizu (Hsi-Ling-Shih, Lei-Tzu) Seide entwickelt. Seide diente ursprünglich nur den Kaisern von China für ihren eigenen Gebrauch und als Geschenk an andere, hat sich aber nacheinander in der chinesischen Kultur und im Handel geographisch wie auch gesellschaftlich verbreitet und dann auch in viele Regionen von Asien. Wegen ihrer Textur und ihrem Glanz, wurde Seide schnell zum beliebten Luxusstoff in vielen Gebieten die zugänglich für chinesische Händler waren. Seide hatte eine große Nachfrage und wurde zum Hauptartikel des vorindustriellen internationalen Handels.

KASCHMIRWOLLE

Die Kaschmirwolle, meistens einfach bekannt als Kaschmir, ist eine Faser gewonnen von der Kaschmirziege und anderen Ziegenarten. Allgemein wird diese Faser als Wolle definiert, aber in Wirklichkeit ist es das Haar und das ist der Grund ihrer einzigartigen Charakteristik, wenn sie mit Schafswolle verglichen wird. Das Wort cashmere ist die alte Schreibweise von Kaschmir. Kaschmir ist fein in der Textur, fest, leicht und weich.  Kleidungsstücke aus Kaschmir bieten hervorragende Isolierung. Kaschmir ist weicher als herkömmliche Wolle. Reiner Kaschmir kann gefärbt und in Strickgarn gedreht werden. Daraus können Pullover (Strickjacken), Hüte, Handschuhe, Socken und andere Kleidungsstücke gestrickt werden oder zu einem Stoff gewebt werden und danach zum Beispiel zu Jacken, Mäntel, Hosen, Pyjamas, Schals, Bettdecken und anderen Artikel verarbeitet werden. Hersteller von Stoff und Kleidung aus Schottland, Italien und Japan sind seit langem Marktführer.